Beratung

Sie werden vor der Untersuchung eingehend beraten. Ebenso erfolgt die Aufklärung, dass nicht uneingeschränkt die Gesundheit des Kindes diagnostiziert werden kann. Auch mit größtmöglicher Erfahrung, sowie hochauflösenden Ultraschallgeräten, wird immer ein Restrisiko bestehen bleiben.

Als Arzt kann man nur beratende Funktion ausüben, und Ihnen das Fachwissen vermitteln. Entscheidungen müssen von den Eltern getroffen werden. Wesentlich ist auch, dass Sie überdenken, ob Sie aus einer festgestellten Fehlbildung oder vermuteten Erkrankung Konsequenzen ziehen würden.

Sollten sich im Rahmen der Ultraschalldiagnostik ein auffälliger Befund ergeben, werden mit Ihnen die Möglichkeiten des weiteren Vorgehens ausführlich besprochen. Bei Notwendigkeit besteht die Kooperation mit einem pränatal-diagnostischen Zentrum Stufe III in Wien und Linz, wo die weitere Betreuung gegebenenfalls auch Entbindung stattfinden kann.

Selbstverständlich haben Sie das Recht auf Aufklärung und Diagnostik zu verzichten, nachdem sie darauf hingewiesen wurden.

Der Ausschluss aller möglichen Fehlbildungen kann auch bei guter Gerätequalität sowie hoher Kompetenz des Untersuchers nicht garantiert werden. Kleine Öffnungen , vor allem im knöchernen Bereich der Wirbelsäule, aber auch kleine Öffnungen im Bereich der Herzscheidewand, sind mit dem diagnostischen Hilfsmittel Ultraschall nicht immer darstellbar. Veränderungen an der Struktur (Anatomie) des Kindes kommen, wenn auch mit geringer Wahrscheinlichkeit mit und ohne Störung der Chromosomen vor.

Die Untersuchung in der Ordination Babyschall in der Frühschwangerschaft beinhaltet:
+ die Messung der Nackentransparenz (NT)
+ den frühen Fehlbildungsultraschall
+ die Darstellung des Nasenknochens
+ die frühe Strömungsuntersuchung an der rechten Herzklappe sowie    nach Möglichkeit
+ die Durchblutung eines zum Herzen führenden Gefäßes

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